Wolfgang Kroker
Polizeigeschichte in Schleswig-Holstein
Herausgegeben und bearbeitet von Carsten Fleischhauer und Guntram Turkowski
ca. 96 Seiten, ca. 80 Abbildungen, gebunden
ca. € [D] 14,95/sFr 25,90
ISBN 978-3-8042-1312-8
Erscheinungstermin: Oktober 2010
Die etwa 40 reich bebilderten Artikel dieses Katalogbuches des Volkskunde Museums der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf auf dem Hesterberg in Schleswig behandeln die Geschichte der norddeutschen Polizei vom späten 18. Jahrhundert über die preußische Zeit, Weimarer Republik und Nationalsozialismus bis hin zur modernen Landespolizei. Die ausgewählten Objekte dokumentieren die Entwicklung von Kleidung, Abzeichen, Bewaffnung und Ausstattung der Sicherheitsorgane in Schleswig-Holstein.
|
 |
| |
|
Jann Markus Witt/Heiko Vosgerau (Hg.)
Geschichte Schleswig-Holsteins
anschaulich – spannend - verständlich
ca. 400 Seiten, ca. 200 Abbildungen, gebunden
ca. € [D] 24,95/sFr 42,00
ISBN 978-3-8042-1313-5
Erscheinungstermin: Oktober 2010
Ist die schleswig-holsteinische Landesgeschichte wirklich so kompliziert, wie oft behauptet wird? Dieses Buch trägt dazu bei, die manchmal verwickelten Zusammenhänge in einzelne Stränge zu zerlegen und besser zu verstehen. Eine schleswig-holsteinische Landesgeschichte für ein breites Publikum: verständlich und spannend geschrieben, klar, prägnant und fachkundig. Dabei finden nicht nur die politischen Ereignisse, sondern auch soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen die ihnen gebührende Aufmerksamkeit.
|
 |
| |
|
Dirk Meier
Weltnaturerbe Wattenmeer
Kulturlandschaft ohne Grenzen
132 Seiten, 116 Abbildungen, kartoniert
€ [D] 9,95/sFr 17,50
ISBN 978-3-8042-1314-2
Erscheinungstermin: August 2010, lieferbar
Die Nordseeküste gehört zu den einmaligen Natur- und Kulturregionen Europas. Aufgrund seiner globalen ökologischen Bedeutung ist das Wattenmeer von der UNESCO 2009 zum Weltnaturerbe erklärt worden, ist es doch eine der wichtigsten Drehscheiben des Vogelzugs und Heimat unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Das vorliegende Buch schildert exemplarisch das kulturelle Erbe im Weltnaturerbe Wattenmeer ebenso wie die Entwicklung von Landschaft und Kultur. Das Verhältnis zwischen Natur- und Kulturlandschaft ist gleichsam der Spannungsbogen einer langen Auseinandersetzung. Heute steht die Küstenlandschaft im Spannungsfeld zwischen Natur- und Küstenschutz, der Interessen von Landwirtschaft, Tourismus, Windenergie und Industrie.
|
 |
| |
|
Dorthe Voss
Wasser, Sand und steife Brise
Ein Nordsee-Lese-Mitmach-Buch
Illustrationen von Gabriele Schech
64 Seiten, durchgängig farbig illustriert, kartoniert
€ [D] 9,95/sFr 17,50
ISBN 978-3-8042-1315-9
Erscheinungstermin: Juni 2010, lieferbar
Das beste Mittel gegen Langeweile! Verschiedene kleine Geschichten erklären fast nebenbei die Besonderheiten des Lebens an der Nordseeküste. So geht es zum Beispiel um einen stürmischen Abend am Meer, das Leben im Wattenmeer oder die Aufzucht eines Heulers in der Seehundstation. Thematisch bezogene Bastelideen lockern das Buch auf. Durch das Basteln mit Muscheln und Seetang entdecken die kleinen Leser die Schätze der Nordsee, gleichzeitig werden Kreativität und Feinmotorik spielerisch geschult. Das Knüpfen eines echten Seemannsknotens bildet Wissen in der Seefahrtskunde.
|
 |
| |
|
Ingelene Ivens
Der weiße Karton
Post aus den Jahren von 1938 bis 1942
136 Seiten, 89 Abbildungen, gebunden
€ [D] 14,90/sFr 25,80
ISBN 978-3-8042-1310-4
Erscheinungstermin: Mai 2010, lieferbar
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden unzählige junge Männer aus ihrem friedlichen Leben herausgerissen und in die harte Wirklichkeit eines Krieges mit schrecklichen Ereignissen hinein geworfen. Mit Briefen in die Heimat versuchten viele, die oft traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Dieses Buch enthält Karten und Feldpostbriefe, die die Autorin damals erhielt und bis heute aufbewahrt hat. Es sind eindrucksvolle, manchmal zutiefst berührende Zeitzeugnisse einer Epoche, die nicht vergessen werden sollte.
|
 |
| |
|
Holger Piening
Erste Kriegsjahre an der Nordseeküste
Angriff und Verteidigung zwischen Sylt und Borkum 1939 - 1942
ca. 288 Seiten, zahlreiche Abbildungen, kartoniert
ca. € [D] 22,00/sFr 37,10
ISBN 978-3-8042-1316-6
Erscheinungstermin: Oktober 2010
Wie sah der Zweite Weltkrieg eigentlich vor unserer Haustür aus? Die schleswig-holsteinische und niedersächsische Nordseeküste war Einflugschneise der alliierten Bomber. Neben Bremerhaven, Wilhelmshaven und Emden litten auch kleinste Gemeinden – mehr als bisher bekannt – unter Luftangriffen. Die ersten Bomben, die 1939 auf deutschen Boden fielen, trafen Dithmarschen. Entsprechend konzentrierte sich zwischen Nordfriesland und Ostfriesland die Luftverteidigung. Doch die deutsche Nordseeküste war auch Sprungbrett für die Luftwaffe nach England und Aufmarschraum für die Besetzung Dänemarks und Norwegens. Die Kriegsmarine startete von hier aus Unterseeboote, Minenschiffe und Kaperkreuzer gegen das britische Weltreich. Vor Büsum und Sylt übten Fischer und Soldaten die Landung in England. Umgekehrt machten britische Minenflugzeuge und U-Boote die östliche Nordsee unsicher. Nach mehr als zehnjährigen Recherchen rekapituliert der Regionalhistoriker Holger Piening die Ereignisse entlang der Deutschen Bucht in einer ersten Gesamtschau. Umfassende Register erschließen den reichhaltigen Inhalt.
|
 |
| |
|
Gerd Eversberg
Der echte Schimmelreiter
So (er)fand Storm seinen Hauke Haien
224 Seiten, 90 Abbildungen, gebunden
€ [D] 19,95/sFr 33,70
ISBN 978-3-8042-1317-3
Erscheinungstermin: September 2010, lieferbar
Im April 1838 erschien im „Danziger Dampfboot“ ein „Reiseabenteuer“ unter dem Titel „Der gespenstige Reiter“, in dem von einem Kaufmann berichtet wird, dem an der Güttländer Weichselfähre ein Reiter auf weißem Pferd erscheint. Beinahe 50 Jahre später griff Theodor Storm die Danziger Gespenster-Erscheinung – welche er bereits als junger Student gelesen hatte - als zentrales Motiv im inneren Erzählrahmen seiner „Schimmelreiter“-Novelle wieder auf. Aber anders als in der Geschichte aus Preußen berichten die Erzähler in Storms Novelle nun von Aufstieg und Scheitern des nordfriesischen Deichgrafen Hauke Haien, der bei einer Sturmflut an der Nordseeküste sein Leben hergibt, weil sein ehrgeiziges Deichprojekt gescheitert ist.
Nachdem Storm sich zu Beginn des Jahres 1885 entschlossen hatte, aus der Geschichte vom gespenstigen Reiter eine Novelle zu formen, in der er die Besonderheiten des Deichbaus an der Westküste Schleswig-Holsteins darstellen wollte, vertiefte er sich in ein gründliches Quellenstudium und suchte bei Fachleuten Rat. Er benutzte für sein Projekt mehr als 40 Quellentexte, darunter regionale Chroniken, Texte zum Deichrecht und zur Technik des Deichbaus, Landesbeschreibungen sowie volkskundliche und literarische Werke. Gerd Eversberg spannt seinen Bogen von der Jugend Theodor Storms bis in die letzten Lebensmonate, in denen der Husumer Dichter noch selber die Korrekturen für sein „Schimmelreiter“-Buch las. Neben der Geschichte des Deichbaus werden die Landschaft Nordfrieslands und die kulturellen Besonderheiten zwischen Marsch und Geest ausführlich geschildert. Das reich bebilderte Buch dokumentiert den lebenslangen Prozess von Stoffaneignung und Recherche sowie den Schreibprozess als Vollendung eines produktiven Dichterlebens.
|
 |
| |
|
Theodor Lübbe
Rund um den Heider Markt
Historisches und Anekdotisches zwischen Wochenmarkt und Marktfrieden
64 Seiten, 16 Abbildungen, kartoniert
€ [D] 6,90/sFr 12,40
ISBN 978-3-8042-1319-7
Erscheinungstermin: Juli 2010, lieferbar
Für die Stadt Heide an der Westküste Schleswig-Holsteins ist der 4,7 ha große Markt der Grund ihrer Existenz: „uppe de Heyde“ nämlich suchten die Dithmarscher 1434 ein neues Zentrum, das für die unabhängige Bauernrepublik drei Funktionen erfüllen sollte, und zwar Handelsplatz, politischer Versammlungsort und Aufmarschfeld für die 7000 waffenfähigen Männer. Seine Bedeutung behielt der große Markt auch über das Ende der Republikzeit 1559 hinaus: vor allem als Platz für die Wochen- und Jahrmärkte, aber auch für viele Großveranstaltungen und Demonstrationen bis in die Gegenwart hinein. Mit dem großen Mittelalterfest „Heider Marktfrieden“, dessen Name an die strengen Rechtsregeln für das Marktgeschehen im Mittelalter erinnert und das alle zwei Jahre seit 1990 stattfindet, wird die besondere Bedeutung des Markts für Heide als Erfahrung wach gehalten. Theodor Lübbe, einer der Mitbegründer dieses Festes und jahrzehntelanger Chronist des Heider Geschehens, hat für dieses Buch viele Anekdoten rund um den Heider Markt aufgeschrieben und zusammengestellt.
|
 |
| |
|
Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein (Hg.)
DenkMal!
Nr. 17/2010
148 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Broschur
Apart: € [D] 12,-/sFr 21,10
Abonnement: € [D] 10,-/sFr 17,60
ISBN 978-3-8042-0915-2
Erscheinungstermin: Juni 2010, lieferbar
Reich bebilderte Beiträge unter anderem zu folgenden Themen:
Hanno Rauterberg – Warum reißt ihr nicht gleich alles ab? – Über den Wert der Denkmalpflege in Zeiten der Krise
Astrid Hansen – Gerhart Bettermenn – Mosaike und Sgraffiti
Christiane Maier/Svantje Winter – Die Restaurierung des Bettermann-Mosaiks in Fahrdorf
Gudrun Lang/Kira Jensen – Ulsnis – ein herausragender nordelbischer Pastoratsgarten in Angeln
Jana Hoschka – Der Linden-Quincunx im Gutspark Salzau – Die Wiederherstellung eines seltenen Elements der Gartenkunst und seine Geschichte
Matthias Maluck – Die Pufferzone von Danewerk und Haithabu
Astrid Hansen – Die Spiegelgrotte in Flensburg – Ein ungelöstes Rätsel
Ulrike Nuernberger – Das Marienkrönungsretabel aus Kloster Lüne in Gudow – Kolloquium aus Anlass der laufenden Restaurierung
Alwin E. Beetz – Zur Technologie und Konservierung der Restaurierung an den gotischen Altarteilen des Gudower Marienkrönungsaltars
Britta Butt – Die Gewölbemalereien im Meldorf Dom
Manuela Weber – Zur Restaurierung des barocken Holzepitaphs aus der St.-Christopherus-Kirche in Friedrichstadt
Dirk Jonkanski – Die große Orgel in St. Nikolai zu Flensburg – Zur kunst- und kulturgeschichtlichen Bedeutung eines Gesamtkunstwerks
Heiko K. L. Schulze – „Reichseigenes Schuhwerk ist dem Verurteilten vorher auszuziehen …“ – Die Schießanlage in Altenholz bei Kiel als Hinrichtungsstätte
Bernd Brandes-Druba – Jahresbericht 2009 des Denkmalfonds Schleswig-Holstein
Aus der Arbeit der Denkmalpflege 2009
Schätze aus den Archiven des Landesamtes
Im Namen des Volkes – Einschlägige Urteile aus Schleswig-Holstein
Von besonderer Bedeutung – Neue Objekte unter Denkmalschutz
Buchvorstellungen
|
 |
| |
|
Renata Petry
Das Geheimnis vom Thorsmoor
Die Angeln-Saga
432 Seiten, gebunden, Format: 13,2 x 20,4 cm
€ [D] 19,95/sFr 33,70
ISBN 978-3-8042-1299-2
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
„Du musst eins verstehen“, sagte der Schäfer sanft, „du befindest dich hier auf sehr altem Boden, in einem sehr alten Land. Hier hat fast alles eine Geschichte – die Schlei und die Förde, die Dörfer, die Hügel, die Flüsse…“
Jens und Heike entschließen sich, in ihrem Urlaub eine Radtour nach Angeln zu unternehmen. Stressfrei und entspannt soll es dabei zugehen, doch schon am ersten Tag geht einiges schief, und der nächste Tag wird noch schlimmer. Als sie schließlich im strömenden Regen und fernab jeder Siedlung mit einem defekten Fahrrad zum Stehen kommen, ist ihre Stimmung auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt.
Doch dann taucht der Schäfer Colin auf, und von dem Moment an, in dem sie sich ihm anschließen, um zum nächsten Ort zu gelangen, ist es, als ob sie in eine andere Welt geraten sind – eine Welt ohne Hektik, in der längst vergessenes Wissen lebendig ist und die Zeit nach anderen Regeln abläuft. Hier haben auch die alten Sagen und Geschichten Angelns eine ganz besondere Bedeutung, und als Colin sich bereit erklärt, eine dieser Geschichten zu erzählen, ist dies der Auftakt zu einer unvergesslichen Reise in die Vergangenheit.
An drei langen Abenden hören sie die schönste Geschichte Angelns – die Geschichte von dem weit über die Grenzen seines Landes berühmten Kyning Offa, der voller Klugheit und Güte die Geschicke seines Volkes steuert, von dessen ebenso schöner wie eigensinniger Gemahlin Thrydi, deren Gezänk anfangs jedem in ihrer Nähe das Leben vergällt, und schließlich von den Ereignissen, die dazu führen, dass ein ganzes Volk eine neue Bleibe suchen muss: der Auswanderung auf die Insel Britannien, welche von da an und bis zum heutigen Tag „Angelland“/England genannt wird …
Als Jens und Heike ihre Fahrt fortsetzen, haben sie nicht nur etwas über die Vergangenheit erfahren, sondern auch über sich selbst, und wenn sie in ihren Alltag zurückkehren, werden sie etwas von der Gelassenheit und Abgeklärtheit des Schäfers in sich tragen.
Die Autorin:
Renata Petry, 1953 geboren, aufgewachsen in Großburgwedel bei Hannover, lebt seit 1996 auf der dänischen Insel Aerö, nachdem sie viele Jahre als Juristin tätig war. Autorin des historischen Kriminalromans „Die falsche Reliquie“ und des historischen Romans „Die letzte Priesterin“ (beide bei Ehrenwirth/Heyne). Zuletzt erschien bei dtv der historische Kriminalroman „Hilgensee“. Das besondere Interesse der Autorin gilt der Sprach- und Mythenforschung, der Archäologie und Geschichte.
|
 |
| |
|
Peter Schuster
Schleswig-Holstein
Deutsch – Englisch - Spanisch - Französisch
120 Seiten, ca. 220 Abbildungen,
gebunden, Format: 20,5 x 26,5 cm
€ [D] 14,95/sFr 25,90
ISBN 978-3-8042-1300-5
Erscheinungstermin: Mai 2010, lieferbar
Dieser Bildband zeigt mit über 220 Fotos die schönsten Ecken, die es in Deutschlands nördlichstem Bundesland zu entdecken gibt. Das kleine Land Schleswig-Holstein ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Herren Länder. Darum wurden die Texte dieses Buches für internationale Gäste ins Englische, Spanische und Französische übersetzt.
Schleswig-Holstein gilt vielen als Deutschlands schönstes Bundesland. Im Norden grenzt es an Dänemark, im Süden an die Elbe und den Stadtstaat Hamburg. Die Ostseeküste ist buchten- und abwechslungsreich, während die Nordseeküste sich von einer kargeren und raueren Seite zeigt. Mit dem vorgelagerten Wattenmeer, den Halligen und Inseln ist sie einzigartig auf der Welt. Eine weitere touristische Attraktion ist natürlich der Nord- Ostsee-Kanal, der Schleswig-Holstein von Brunsbüttel bis Kiel durchschneidet.
Der Autor:
Peter Schuster, Jahrgang 1940, geboren und wohnhaft in Kiel. Gelernter Einzelhandels- und Verlagskaufmann. Er hat das Fotografieren als Autodidakt bei Lokalpresse-„Altmeistern“ und auf privaten Auslandreisen gelernt. Er ist Autor und Co-Autor zahlreicher regionaler Bildbände – z. B. „Holsteinische Schweiz“ und „Kiel und die Kieler Förde“ im Boyens Buchverlag – sowie von Sonderveröffentlichungen. Als Fotodesigner liefert Peter Schuster aus seinem großen Fotoarchiv maßgeschneiderte Fotos vornehmlich für Bildbände und Lexika.
|
 |
| |
|
Doris Tillmann/Timo Erlenbusch
Auf Walfang
Schleswig-Holsteiner im Eismeer
64 Seiten, 81 Abbildungen,
gebunden,
Format: 21,4 x 25 cm
€ [D] 12,90/sFr 22,60
ISBN 978-3-8042-1301-2
Erscheinungstermin: Februar 2010, lieferbar
Nur selten tauchen Wale an den Küsten Schleswig-Holsteins auf, doch seit dem 17. Jahrhundert machten sich von hier aus immer mehr Männer auf, um in den Grönländischen Gewässern und vor Spitzbergen zunächst vom Land oder vom Eisrand und später mit kleinen Schaluppen von See aus die begehrten Bartenwale zu harpunieren. Von den nordfriesischen Inseln und Halligen, von Glückstadt und Elmshorn, Altona, Flensburg und sogar aus Kiel kamen Mannschaften und Schiffe.
Im 19. Jahrhundert ging mit der Industrialisierung und der Erdölgewinnung der Bedarf an Tran als Schmiermittel zunächst zurück, doch die Lebensmittelindustrie entwickelte Nachfrage nach Walfett für die Margarineherstellung ebenso wie die Waschmittelindustrie für die Seifenproduktion. Nun begann der industrielle Walfang mit Hilfe von Harpunenkanonen, und die Fangzahlen stiegen auf mehrere hundert Tiere pro Schiff. Speziell durch die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten bekam der deutsche Walfang noch einmal Auftrieb. Aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg baute die Kieler Howaldtswerft noch Walfangschiffe für die Sowjetunion und für den griechischen Reeder Onassis.
Dieses reich bebilderte Buch fasst die Geschichte des Walfangs und seine Bedeutung für Schleswig-Holstein anschaulich und kenntnisreich zusammen. Es erscheint begleitend zu den Ausstellungen im Kieler Schifffahrtsmuseum am Wall (28.2. – 24.5.2010) und im Elmshorner Industriemuseum (20.6. – 12.9.2010).
Die Autoren:
Dr. Doris Tillmann, geboren 1958 in L übeck, studierte Volkskunde, Kunstgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte an der Universität Kiel, bevor sie als Wissenschaftlerin an verschiedenen Museen Schleswig-Holsteins und als Autorin volkskundlicher Publikationen tätig war. Sie promovierte über die Geschichte ländlicher Frauenarbeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihr wissenschaftlicher Themenschwerpunkt liegt seitdem auf der Alltags- und Regionalgeschichte der industriellen Epoche in Schleswig-Holstein. Seit 2004 ist sie Direktorin des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums und leitet das Kieler Stadtarchiv. Autorin der erfolgreichen Titel „Landfrauen in Schleswig-Holstein 1930-1950“ und „Arbeiten für’s Wirtschaftswunder“.
Timo Erlenbusch, geboren 1975, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Soziologie und Politischen Wissenschaft an der Christian Albrechts Universität zu Kiel. Von Ende 2005 bis Anfang 2009 freier Mitarbeiter des Kieler Stadtarchivs, seit Februar 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadt- und Schifffahrtsmuseums. Co-Autor des Titels „Arbeiten für’s Wirtschaftswunder“.
|
 |
| |
|
Marion Kiesewetter/Günther Ahr
Das isst der Norden
Modern. Leicht. Traditionell Fotos von Ursula Sonnenberg und Hans Dieter Kellner
160 Seiten, 110 Farbfotos,
gebunden,
Format: 19,5 x 27 cm
€ [D] 14,95/sFr 25,90
ISBN 978-3-8042-1302-9
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Gröner Heini, Kohlrouladen, Dithmarscher Mehlbüddel, Birnen-Bohnen-Speck oder Weinsuppe – wer mag sie nicht, die beliebten norddeutschen Gerichte aus Großmutters Zeiten? Wenn nur die Kalorien nicht wären!
Nach langem Ausprobieren und Experimentieren haben Marion Kiesewetter und Günther Ahr die ursprünglichen Gerichte mit neuen Ideen und Zutaten abgespeckt und aufgepeppt. Die schwere, fettreiche Kost, wie sie von den Landarbeitern und Seemännern verzehrt wurde, wird hier umgewandelt in zeitgemäße, leichte, kalorienreduzierte Variationen. Das heißt: ihr wird durch eine abgewandelte Zubereitung die Schwere genommen, es wird weniger Fett benutzt und kürzer gegart. Neue Zutaten, die besser in die heutige Zeit passen, verfeinern die ursprünglichen Rezepte. Viele Gerichte eignen sich auch für Vegetarier.
Entdecken Sie in diesem Buch die neue, leichte kulinarische Vielseitigkeit der norddeutschen Küche! Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte und Nachspeisen werden von den Fotografen Ursula Sonnenberg und Hans-Dieter Kellner kunstvoll und elegant in Szene gesetzt.
Die Autoren:
Marion Kiesewetter, Schauspielerin und Moderatorin, in Hamburg geboren, wurde als Köchin durch die TV-Sendungen „Bi uns to Hus“, „Sonntagskonzert“ und Johannes B. Kerners Kochsendung bekannt. Autorin der Koch- und Backbücher „Eine Sünde wert …“, „Kann denn Süßes Sünde sein?“, „Aufgefischt“, „Fürstliche Menüs“ (Schleswig-Holstein – Niedersachsen – Mecklenburg-Vorpommern), „Obst aus norddeutschen Gärten“, „Auf Krabbenfang“, „Salatexpress“ und „Das trinkt man an der Waterkant“.
Günther Ahr, Ausbildung zum Koch, stieg im Hamburger Spitzenrestaurant „Dill“ bis zum stellvertretenden Küchenchef auf. Weitere Hamburger Stationen: „Old Commercial Room“, „Die Insel“ und „Schifferbörse“. Heute führt er die „Büsumer Krabbenstube zur Barkasse“.
Die Fotografen:
Hans Dieter Kellner und Ursula Sonnenberg, arbeiten seit 30 Jahren im gemeinsamen Hamburger Fotostudio. Fotografen der Kochbücher „Eine Sünde wert …“, „Kann denn Süßes Sünde sein?“ und „Aufgefischt“ von Marion Kiesewetter.
|
 |
| |
|
Horst-Dieter Landeck
An der Schlei
Ein Reisebegleiter
112 Seiten, über 100 Farbfotografien und Karten,
kartoniert,
Format: 11 x 22 cm
€ [D] 9,95/sFr 17,50
ISBN 978-3-8042-1303-6
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Der beliebte, beinahe schon klassische Reisebegleiter „An der Schlei“ von Horst-Dieter Landeck erscheint nun in einer völlig überarbeiteten und erweiterten Neuauflage.
Die bezaubernde Landschaft an der Schlei zwischen Schleswig und Kappeln mit ihren sanften Hügeln und Rapsfeldern gehört zu den beliebtesten touristischen Zielen in Schleswig-Holstein. Der ortskundige Autor nimmt Sie auf die schönsten Wege für Wanderer und Radfahrer mit, zumeist nah an der Schlei entlang, teils auf dem Steilufer.
Ob von Schleswig nach Reesholm, rund ums Haddebyer Noor, von Fleckeby nach Borgwedel oder zum Langsee, in und um Missunde, Ulsnis, Arnis oder von Maasholm an die Ostsee – immer beschreibt Landeck detailgenau und kenntnisreich die Wege durch die geschichtsträchtigen Landschaften.
In dieser Neuauflage wird zusätzlich zu den altbewährten Touren eine neue Wanderung auf den Spuren der Wikinger vorgestellt. Auch eine Radtour auf dem reizvollen Schlei-Abschnitt des Wikingerwegs – welcher von St. Peter-Ording bis Maasholm reicht – führt die Radler durch ein Gebiet voller Geschichte. Die auf dem Gelände des Wikingermuseums Haithabu neu errichteten Wikinger Häuser, die die Lebensumstände in dem mittelalterlichen Handelszentrum erlebbar machen, werden ebenso als Freizeittipp aufgenommen wie das Museum Danewerk mit seiner Sammlung zur wechselvollen Geschichte der Wallanlagen.
Der Autor:
Horst-Dieter Landeck, geboren 1951, Fotograf und Kameramann, leidenschaftlicher Wanderer und Segler. Langjährige Erfahrung als Reikimeister sowie in der Energiearbeit und mit Heilsteinen. Autor des erfolgreiches Titels „Heilsteine vom Ostseestrand“ sowie der Radwanderführer „Angeln und die Schlei“, „Dithmarschen“, „Nordfriesland“, „Alte Salzstraße“, „Nord-Ostsee-Radweg/Grenzroute“ und der Wanderführer „An der Schlei“, „Wandern an der Ostsee“, „Wandern mit Ostseeblick“, „Rund um die Kieler Förde“, „An der Lübecker Bucht“, „Wandern auf Fehmarn“, „Schleswig“, „Flensburg“, „Steine-Gräber-Kultplätze“, „Klöster-Gräber-Kultstätten“ und „Erlebnisorte Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“.
|
 |
| |
|
Werner Siems
Eiderstedt erleben
Reise- und Erlebnisführer
112 Seiten, 123 Abbildungen,
kartoniert,
Format: 15 x 20 cm
€ [D] 9,95/sFr 17,50
ISBN 978-3-8042-1304-3
Erscheinungstermin: Mai 2010, lieferbar
Immer nur Sand und Meer? Eiderstedt hat viel mehr zu bieten! Die Halbinsel an der Westküste Schleswig-Holsteins mit ihren Hauptorten Tönning, Garding und St. Peter-Ording zählt zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Dieser Reise- und Erlebnisführer richtet sich sowohl an Feriengäste als auch an Einheimische, die die Erlebnismöglichkeiten auf Eiderstedt auf der Grundlage von Insider-Wissen entdecken wollen.
|
 |
| |
|
Karin Dieterich
Mit Una und Leif in der Wikingerzeit
Erzählung mit Sachinformationen
192 Seiten, 14 Abbildungen,
gebunden,
Format: 14 x 21 cm
Lesealter: 8 – 12 Jahre
€ [D] 14,90/sFr 25,80
ISBN 978-3-8042-1305-0
Erscheinungstermin: Juli 2010, lieferbar
Ein spannendes Kinderbuch, das zugleich eine Menge Wissenswertes über die Welt der Wikinger vermittelt. In Abstimmung mit dem Wikingermuseum Haithabu entstand die Geschichte um Una und Leif, die mit eingeschobenen Zwischenkapiteln Themen aus dem Leben in der Wikingerzeit darstellt.
Im Jahr 849 leben Una und Leif, jeweils elf Jahre alt und mit jeweils vier jüngeren Geschwistern in der Familie, im kleinen Wikingerdorf Felltorp am Ende eines lang gestreckten Meeresarmes. Zwischen der pfiffigen Una und dem eher nachdenklichen Leif wächst eine Freundschaft, die immer enger wird, je mehr sie zusammen erleben.
Die Kinder im Dorf beneiden die beiden um ihre spannenden Abenteuer, die sie scheinbar am liebsten ohne die anderen erleben wollen. So müssen sie während einer Nacht im Wald gefährliche Situationen meistern. An einem anderen Tag fordert die Rettung Schiffbrüchiger ihre ganze Kraft. Einem verunglückten Kind kann erst in letzter Minute geholfen werden. Als es Leif aber nur mit knapper Not gelingt, Una während eines schweren Gewitters zu retten, beschließen die Freunde, auch andere in ihr Bündnis aufzunehmen. Gemeinsame spannende Abenteuer führen zu einem immer stärker werdenden Zusammenhalt und der Gewissheit, füreinander verantwortlich zu sein.
Snorri, der Skalde und Runenschnitzer, Ginnlaug, die Seherin und Heilerin, Gnupi, der geschwätzige Elf, und Graupnir, der überstarke Zwerg, sind einige der Figuren, denen Una und Leif bei ihren Erlebnissen begegnen.
Ein Glossar schließt das Buch ab.
Die Autorin:
Karin Dieterich, Grundschullehrerin, engagiert bei den Pfadfindern und in der kirchlichen Jugendarbeit sowie als Lerntherapeutin. Sie hat situationsbezogen viele Geschichten selbst geschrieben und vorgelesen und ist der Meinung, dass die Phantasie durch nichts mehr anregt wird als durch das Lesen. Autorin des Kinderbuches „Kleiner frecher Onnu“.
|
 |
| |
|
Marlis Kahlsdorf
Auf zum Nord-Ostsee-Kanal!
Emma und Max wieder auf Tour
28 Seiten, farbig illustriert,
gebunden,
Format: 28 x 20 cm
€ [D] 8,80/sFr 15,70
ISBN 978-3-8042-1306-7
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Schiffe, Brücken, Schleusenanlagen, herrliche Radwege am Wasser entlang – dieses Mal zieht es die kleine Möwe Emma und ihren Freund, den Raben Max, an den Nord-Ostsee-Kanal.
Während ihrer Reise von Kiel nach Brunsbüttel sind die beiden ganz begeistert von den vielen Erlebnissen am Kanal. Sie entdecken alle möglichen Schiffe, einen Badestrand mit Spielplatz, nachtaktive Tiere, schauen sich einen Lotsenwechsel an, staunen über die vielen Hochbrücken und die Schwebefähre. Auf der längsten Bank der Welt machen Emma und Max eine Pause, bevor sie noch ein ganz besonderes Abenteuer erleben.
In liebevollen und detailreichen Zeichnungen entdecken die kleinen und großen Leser die schönsten Plätze am Nord-Ostsee-Kanal und erfahren dabei allerlei Wissenswertes über die künstliche Wasserstraße, die Nord- und Ostsee miteinander verbindet. Ein spannendes und originelles Bilderbuch-Abenteuer - nicht nur für Kinder!
Die Autorin:
Marlis Kahlsdorf, geb. 1946, Fachausbildung an einer Hamburger Graphik-Design Schule, seit dieser Zeit freiberuflich als Illustratorin tätig. Neben dem Kinderbuch („Wo ist denn das Meer?“, „Kommst du mit – ich zeig dir Hamburg“, „Wer waren denn die Wikinger“, „Emma und Max auf Piratenjagd“ und „Zauberreise in die Steinzeit“) gehören Illustrationen für die Werbung, Cartoonkarten, Kalender und kritische Karikaturen zu ihren Arbeitsgebieten.
|
 |
| |
|
Horst-Dieter Landeck/Marion Tuchel
Heilen mit heimischen Steinen
Das Praxisbuch
144 Seiten, 250 Abbildungen,
kartoniert,
Format: 14,5 x 20,5 cm
€ [D] 12,90/sFr 22,60
ISBN 978-3-8042-1307-4
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Dieses Praxisbuch führt die steinheilkundlich interessierten Leser an die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten für ausgewählte Heilsteine, die am Strand, in der Geest und in der Heide vorkommen. Da sind zum Beispiel das Auflegen der Heilsteine, ihre Nutzung für Steinwasser oder Badewasser, zur Anreicherung von Ölen bis zu den unterschiedlichsten Massagetechniken. Auch welcher Stein zu welchem Tierkreiszeichen passt, können Sie in diesem Buch erfahren. Ein Index der Heilsteine mit ihrem jeweiligen Wirkungsbereich erleichtert die richtige Wahl des Steines und dessen Anwendung.
Jede Kristallart, jedes Mineral hat eine eigene, ganz spezifische Schwingung, die sehr fein und klar ist, aber von den meisten Menschen nicht wahrgenommen wird. Sie tritt in Resonanz mit den elektromagnetischen Kräften in unserem Körper und kann dabei die Selbstheilungskräfte stärken oder überhaupt erst aktivieren. An den Stränden der Nord- und Ostsee sowie in der Heide sind zahlreiche Heilsteine zu finden, in denen Mineralien vorkommen (oder die ganz aus ihnen bestehen), die aus der Steinheilkunde bekannt sind. Dazu gehören unter anderem Hornblende, Olivin, jaspisartige Flinte, Korallenkalke, Milchopale, weiße und farbige Quarze, Unakite und Metamorphite mit dunkelroten Granatkristallen.
Die Autoren:
Horst-Dieter Landeck, geboren 1951, Fotograf und Kameramann, leidenschaftlicher Wanderer und Segler. Langjährige Erfahrung als Reikimeister sowie in der Energiearbeit und mit Heilsteinen. Autor des erfolgreiches Titels „Heilsteine vom Ostseestrand“ sowie der Radwanderführer „Angeln und die Schlei“, „Dithmarschen“, „Nordfriesland“, „Alte Salzstraße“, „Nord-Ostsee-Radweg/Grenzroute“ und der Wanderführer „An der Schlei“, „Wandern an der Ostsee“, „Wandern mit Ostseeblick“, „Rund um die Kieler Förde“, „An der Lübecker Bucht“, „Wandern auf Fehmarn“, „Schleswig“, „Flensburg“, „Steine-Gräber-Kultplätze“, „Klöster-Gräber-Kultstätten“ und „Erlebnisorte Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“.
Marion Tuchel, geboren 1955, Diplompädagogin, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit behinderten Kindern, Klangmassageausbildung nach Peter Hess, Reikimeisterin, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Energiearbeit, alternativen Heilmethoden und besonders mit der Wirkungsweise und Anwendung von Heilsteinen. Co-Autorin des Titels „Heilsteine vom Ostseestrand“.
|
 |
| |
|
Karl Ernst Laage
Wenn ich doch glauben könnte!
Theodor Storm und die Religion
72 Seiten, 15 Abbildungen,
kartoniert,
Format: 15 x 20 cm
€ [D] 9,95/sFr 17,50
ISBN 978-3-8042-1308-1
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Nach dem Tod seiner geliebten Frau Constanze 1865 hat Theodor Storm mehrfach ausgerufen: „Wenn ich doch glauben könnte!“ Die christliche Vorstellung von einem Leben nach dem Tode teilte er nicht, wie er insgesamt auch der formalen Glaubenspflege in der Organisation Kirche ablehnend gegenüberstand und keinen Pastor am Grabe wünschte.
Dennoch hat sich Storm von dem Vergänglichkeitsgefühl zwar beunruhigen, aber nicht beugen lassen. Er hat dieser Stimmung in vielen Gedichten und Novellen Ausdruck verliehen, aber die Angst vor dem Nichts in eine lebenslange Sehnsucht nach einer heilen Kinderwelt umgewandelt: „(…) was allen in die Kindheit scheint: Heimat“ wird der Philosoph Ernst Bloch diese Kraftquelle später nennen.
Aus dieser Kraftquelle hat Storm sich ganz dem diesseitigen Leben verschrieben, der familiären Geborgenheit, in der er für gute Stimmung sorgte; der Geselligkeit und dem Gesang, vor allem aber der Liebe. Der Dichter rang sich zu der Überzeugung durch, dass in der Liebe zwischen Mann und Frau wie auch in der angewandten Menschenliebe allgemein sich der Gott des Lebens offenbare.
Der renommierte Storm-Forscher Karl Ernst Laage hat die Quellen und Forschungen zu Storms Verhältnis zur Religion sorgfältig ausgewertet und kommt zu dem Schluss: Theodor Storm fehlte zwar der kirchliche Glaube, ließ sich aber doch von einem zentralen christlichen Grundsatz tragen: „Gott ist die Liebe“.
Der Autor:
Prof. Dr. Karl Ernst Laage, Studium der Germanistik, Latinistik und Slawistik in Kiel und Tübingen, Gründer des Storm-Museums in Husum, Ehren-Präsident der Storm-Gesellschaft, lange Zeit Professor an der Universität Kiel. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Theodor Storm und anderen Themen der Literatur.
|
 |
| |
|
Jürgen Jensen
Kieler Kanalbrücken
Verlorene Wahrzeichen einer Ostseestadt
144 Seiten, 127 Abbildungen,
gebunden mit Schutzumschlag,
Format: 18 x 22 cm
€ [D] 14,90/sFr 25,80
ISBN 978-3-8042-1309-8
Erscheinungstermin: Mai 2010, lieferbar
Kanalbrücken prägen seit der Eröffnung des Eiderkanals 1784 das maritime Kieler Erscheinungsbild im Norden der Stadt. Im 19. Jahrhundert sind es die bekannten holländischen Klappbrücken bei Levensau, Knoop und Holtenau. Der Nord-Ostsee-Kanal verdrängt sie nach 100 Jahren und eröffnet eine neue Dimension: Die Levensauer Hochbrücke, 1894 nach dem Entwurf von Hermann Muthesius als damals größte deutsche Bogenbrücke errichtet, und die 1912 eröffnete Holtenauer Prinz-Heinrich-Brücke, eine richtungsweisende Stahlkonstruktion von Friedrich Voß, werden für die internationale Schifffahrt und die deutsche Öffentlichkeit schnell zu Wahrzeichen der östlichen Kanaleinfahrt und der Fördestadt. Beide Brücken sind inzwischen durch einen formschlichten Zweckbau ersetzt oder modernisiert worden.
Der Autor zeichnet die vielseitige Geschichte der Kieler Kanalbrücken über 200 Jahre bis in die heutigen Tage nach und sensibilisiert die Leser für einen schonenden Umgang mit den Überresten der immer wieder durch Modernisierungsmaßnahmen bedrohten Kulturdenkmale am weltberühmten Kiel- Canal.
Der Autor:
Dr. Jürgen Jensen, geboren 1939 in Meldorf/Holstein, langjähriger Direktor des Kieler Stadt- und Schiffahrtsmuseums und des Stadtarchivs Kiel, zugleich Vorsitzender der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte. Der Autor hat zahlreiche stadt- und kulturgeschichtliche Ausstellungen durchgeführt und mit entsprechenden Publikationen begleitet. Herausgeber grundlegender Werke zur Stadtgeschichte, z. B. „Kieler Stadtporträt“ und „Kiel und die See in der Kunst und Bildreportage“.
|
 |
| |
|
Westküstenkalender 2011
13 Blätter,
durchgehend Farbfotografien,
Spiralbindung,
Format: 49 x 33,5 cm
€ [D] 14,95/sFr 27,20
ISBN 978-3-8042-0898-8
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Der Westküstenkalender fasziniert jedes Jahr aufs Neue Einheimische, Touristen und Gäste mit seinen dreizehn stimmungsvollen Motiven von der schleswig-holsteinischen Küste und den nordfriesischen Inseln. Als Geschenk oder schöne Urlaubserinnerung ist dieser Kalender für jeden Freund der einmaligen Landschaften der Nordseeküste die richtige Wahl.
Der kleinere Westküsten-Postkartenkalender zum Hinstellen oder auch Aufhängen beinhaltet auf heraustrennbaren Postkarten dieselben Motive wie der große Westküstenkalender.
Der Fotograf
Hartmut Schnepel, geboren 1952. Vormals Kursleiter an der VHS Leck/Nordfriesland für „Arbeiten im Farblabor“ (Technik und Gestaltung). Diverse Preise bei Wettbewerben des Fotomagazins FotoCreativ/ColorFoto. Teilnahme an mehreren Gestaltungs-Workshops. Ausstellungen: „Nachsaison“ (Nordfriesland im Herbst und Winter), „Meldorf ahoi“ (Portraits und Impressionen vom ehemaligen Meldorfer Straßenkarneval). Ende 2006 Umstieg auf Digitalfotografie. Teilnahme an Fotomarathons in Kopenhagen und Berlin, sowie an nationalen und internationalen Digitalfotowettbewerben (diverse Anerkennungen). Mitglied im DVF (Dt. Verband für Fotografie e.V.).
|
 |
| |
|
Westküsten-Postkartenkalender 2011
13 Blätter,
durchgehend Farbfotografien,
Spiralbindung,
Format: 21,0 x 13,5 cm
€ [D] 6,95/sFr 13,-
ISBN 978-3-8042-0899-5
Erscheinungstermin: März 2010, lieferbar
Der Westküstenkalender fasziniert jedes Jahr aufs Neue Einheimische, Touristen und Gäste mit seinen dreizehn stimmungsvollen Motiven von der schleswig-holsteinischen Küste und den nordfriesischen Inseln. Als Geschenk oder schöne Urlaubserinnerung ist dieser Kalender für jeden Freund der einmaligen Landschaften der Nordseeküste die richtige Wahl.
Der kleinere Westküsten-Postkartenkalender zum Hinstellen oder auch Aufhängen beinhaltet auf heraustrennbaren Postkarten dieselben Motive wie der große Westküstenkalender.
Der Fotograf
Hartmut Schnepel, geboren 1952. Vormals Kursleiter an der VHS Leck/Nordfriesland für „Arbeiten im Farblabor“ (Technik und Gestaltung). Diverse Preise bei Wettbewerben des Fotomagazins FotoCreativ/ColorFoto. Teilnahme an mehreren Gestaltungs-Workshops. Ausstellungen: „Nachsaison“ (Nordfriesland im Herbst und Winter), „Meldorf ahoi“ (Portraits und Impressionen vom ehemaligen Meldorfer Straßenkarneval). Ende 2006 Umstieg auf Digitalfotografie. Teilnahme an Fotomarathons in Kopenhagen und Berlin, sowie an nationalen und internationalen Digitalfotowettbewerben (diverse Anerkennungen). Mitglied im DVF (Dt. Verband für Fotografie e.V.).
|
 |